CHARLOTTE’S MOST WANTED

Lisa Charlotte rennt zwischen Welten hin und her, singt Bilder, malt Farben ins Ohr.
Ihr leichter Hang zu dunklen und düsteren Szenarien blitzt manchmal deutlich hervor und erinnert an einen morbiden Roadmovie, in den man hineingesaugt wird.
Ein Sturz in grenzenlose Tiefen. Vorbei an Albtraumbildern, Fabelwesen, dem eigenen Ego.
Unaufgeregt und mit großer Natürlichkeit gibt Lisas Stimme in der Mitte der Band Impulse zu immer tieferen Wogen.
Wenn es dem Zuhörer für einen Moment gelingt, den Kopf auszuschalten und keine Fragen zu stellen, hat Lisa’s Band Charlotte’s most wanted ihr Ziel erreicht.
Die Band, das sind mit ihr Simon Seidl (P), Jakob Kühnemann (Db),
Philipp Brämswig (G) und Tim Dudek (Dr).

IMG_9745smallLisa ist im Schwarzwald geboren und bei Karlsruhe aufgewachsen. Im Alter von 5 Jahren begann sie bereits begeistert Klavier zu spielen und gewann später Preise bei Jugend musiziert.
Als junges Mädchen sang sie in klassischen Chören, wie dem Landesjugendchor BaWü und Musicals mit. Nach dem Abitur und einem sozialen Jahr in Lateinamerika studierte sie zwei Semester in Kolumbien Klavier und Gesang an der Juan N.Corpas bei Andres Silva und Pilar Levya; anschließend Jazz und Popgesang an der Hochschule für Musik in Köln. 
2013 verbrachte Lisa drei Monate in São Paulo und Rio (Brasilien) um sich weiter in die dortige Kultur, Sprache und Musik zu vertiefen. Aus den selben Gründen ging sie 2014 für einen Monat nach New York.
Unterricht hatte sie unter anderem bei Anette von Eichel, Susanne Schneider, Jay Clayton, Sidsel Endresen, Norma Winstone, Jen Shyu, Bob Stoloff und Tessa Souter.
Heute ist Lisa mit ihrer eigenen Band „Charlotte’s most wanted“ unterwegs sowie mit vielen anderen Formationen.
 
 
 
 

Simon Seidl
Simon Seidl, *1988 Ingolstadt, Piano Der in Ingolstadt geborene und in Köln lebende Pianist Simon Seidl studiert derzeit Jazzklavier bei Hubert Nuss an der
Musikhochschule Köln.
Mit ca. zehn Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. 2007 bekam er den Ingolstädter Jazzförderpreis verliehen und war von 2007 bis 2008 Jungstudent am Konservatorium in München.
Von 2004 bis 2007 war er mehrfacher Preisträger bei Jugend jazzt und Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern.
Neben seinem Trio mit Robert Landfermann und Fabian Arends spielt er als Sideman in mehreren Ensembles.

 
 
  

Philipp Brämswig (1980) begann das Gitarrenspiel im Alter von 8 Jahren und war schon in seiner Jugend sowohl als Solist wie auch in Ensembles erfolgreich bei zahlreichen Jazz- und Klassik-Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene (“Jugend musiziert”, “Jugend jazzt”, “Jazz over Hannover”, “Biberacher Jazzpreis”).IMG_9751small
Er war Mitglied im Jugend-Jazzorchesters des Landes Niedersachsen sowie im Bundesjugendjazzorchester (BujazzO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.
Während seiner Studienzeit am Conservatorium van Amsterdam erhielt er das „Top Talent“-Stipendium der niederländischen Konservatorien, was ihm einen Studienaufenthalt in New York City ermöglichte, wo er Unterricht bei u.a. Ben Monder, Wayne Krantz, Chris Crocco und Dave Liebman bekam.
In den Niederlanden war und ist Philipp in verschiedenen Bands tätig: der Drum&Bass Band „Clubdoctors“ der „New Generation Big Band“ und der „Renske Taminiau Band“, ausserdem arbeitete er als Studiomusiker.
Tourneen führten ihn nach Polen, Rumänien, Albanien, Bulgarien, die Niederlande, Frankreich, die Schweiz und natürlich Deutschland.
Unter anderem war er in verschiedenen Rundfunk-, TV- und Musicalproduktionen zu hören (z.B. Hair) und spielte Konzerte mit Charlie Mariano, Bob Mintzer, Richie Beirach, David Berkman, Candy Dulfer, Pete Philly & Perquisite und vielen mehr.
In und um seine neue Heimat Köln ist er in verschiedenen Bands tätig. (siehe Projekte)Philipp spielt Gibson, Fender und Takamine Gitarren und Groove Tubes, Fender und AER Verstaerker.

  
 
 

Jakob Kühnemann studierte Jazz-Kontrabass an der Musikhochschule in Köln und am Conservatoire national supérieur de musique de Paris und hatte unter anderem Unterricht bei Dieter Manderscheid, Detlef Beier, Martin Wind
und Riccardo Del Fra.IMG_9791small
Schon früh tourte er als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters durch In- und Ausland. In Köln ist er sowohl als Sideman als auch als Bandleader aktiv und war Finalist beim Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis in Burghausen und dem Convento Nachwuchs Jazzpreis NRW. Mit dem Philipp Rüttgers Quartett war er Sieger beim Zomerterras Concour in Vlaardingen (NL). Er stand schon auf einer Bühne mit Musikern wie Hayden Chisholm, Barre Phillips, Ed Partyka, Jiggs Whigham und Bill Dobbins.
Als Stummfilmbegleiter spielte er unter anderem auf dem Festival L‘autre cinéma in Arras, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris und auf Ruf des Goethe Instituts in Beirut. Konzertreisen unternahm er außerdem nach Griechenland, Polen, Estland, Bosnien, Bulgarien, Serbien, Indonesien, Malaysia, Kambodscha, Vietnam und zuletzt im April 2012 auf Einladung des Auswärtigen Amtes nach Benin.

 
 
 
Tim Dudek, geboren 1980 in Göttingen, hat in Amsterdam Jazz-Schlagzeug und Perkussion studiert und sich während seines Masterstudienganges auf brasilianische Musik spezialisiert. Im Rahmen dessen erhielt er das Toptalent Stipendium der Konservatorien von Amsterdam und Den Haag und machte eine Studienreise nach Rio de Janeiro wo er Unterricht von u.a. Marcio Bahia, Maninho, Kiko Freitas und Robertinho Silva erhielt.IMG_9836small
Bereits während seines Studiums begann Tim mit diversen national und international erfolgreichen Sängern und Sängerinnen aus der holländischen Pop, Jazz, Gospel und Hip Hop Szene wie z.B. Benny Sings, Giovanca, Wouter Hamel, Postman, Faberyayo, Berget Lewis und Pete Philly zu spielen und tourte mit den Soulkünstlern Frank McComb und N’dambi durch Europa.
Zudem spielte er zahlreichen Alben ein, viele davon für Künstler des renommierten Amsterdamer Labels DOX Reords.
Nachdem er von Amsterdam nach Köln zog studierte er an der Musikhochschule Köln Musikproduktion bei Professor Jono Podmore. Seitdem ist er auch als Komponist und Produzent tätig und produzierte u.a. das 2. Album der Sängerin Hannah Köpf auf dem er auch Synthesizer, Hammondorgel, Bass und Gitarre spielte.